AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für die Erbringung von Dienstleistungen
DEUTSCHER AGENTURPREIS – MXM DESIGN GMBH
Friedrichstraße 95
10117 Berlin
E-Mail: info@deutscher-agenturpreis.de

– nachfolgend „Auftragnehmer“ –

gegenüber seinen Kunden
– nachfolgend „Auftraggeber“ –


1. Allgemeines

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Dienstleistungen, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.

1.2 Der Auftragnehmer schließt keine Verträge mit Verbrauchern bzw. Privatpersonen. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (B2B).

1.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erforderlichen Leistungen in eigenem Namen und auf eigene Rechnung an Subunternehmer zu vergeben. Der Auftragnehmer bleibt dabei alleiniger Vertragspartner des Auftraggebers.
Der Einsatz von Subunternehmern erfolgt nicht, sofern berechtigte Interessen des Auftraggebers entgegenstehen.

1.4 Sofern neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder Individualvereinbarungen Vertragsbestandteil geworden sind, gehen diese im Falle eines Widerspruchs den vorliegenden AGB vor.

1.5 Abweichende AGB des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt deren Geltung ausdrücklich zu.


2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

2.1 Der Auftragnehmer erbringt folgende Leistungen:
Award-Wettbewerb und Award-Service-Leistungen.

2.2 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus den individuell zwischen den Parteien geschlossenen Vereinbarungen.

2.3 Der Auftragnehmer erbringt die Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt nach dem jeweils aktuellen Stand der Technik, der Regeln und Erkenntnisse.

2.4 Der Auftragnehmer ist bei der Durchführung seiner Tätigkeit hinsichtlich Art, Ort und Zeit der Leistungserbringung grundsätzlich frei.
Die Leistungserbringung erfolgt in Abstimmung und Koordination mit dem Auftraggeber.


3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, sämtliche zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten und Inhalte vollständig und korrekt bereitzustellen.

Verzögerungen, die aufgrund verspäteter oder unvollständiger Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, hat der Auftragnehmer nicht zu vertreten.

Die Regelungen zur Haftung bleiben hiervon unberührt.


4. Vergütung

4.1 Die Vergütung wird individuell vereinbart.

4.2 Sofern nichts anderes vereinbart wurde:

  • ist die Vergütung nach Erbringung der Dienstleistung zu zahlen (§ 614 BGB),

  • bei zeitabschnittsbezogener Vergütung nach Ablauf des jeweiligen Zeitabschnitts,

  • bei aufwandsbezogener Abrechnung ist der Auftragnehmer berechtigt, monatlich abzurechnen.

4.3 Die Rechnungsstellung erfolgt per Post oder per E-Mail (z. B. als PDF).
Die Vergütung ist innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung zur Zahlung fällig.


5. Haftung / Freistellung

5.1 Haftung

Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt:

  • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,

  • bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,

  • bei Garantieübernahme,

  • bei zwingender gesetzlicher Haftung.

Bei fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

Diese Haftungsregelungen gelten auch für Erfüllungsgehilfen und gesetzliche Vertreter.

5.2 Freistellung

Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund von Verstößen des Auftraggebers gegen diese AGB oder geltendes Recht geltend gemacht werden.


6. Vertragsdauer und Kündigung

6.1 Vertragsdauer und ordentliche Kündigungsfristen werden individuell vereinbart.

6.2 Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

6.3 Nach Vertragsbeendigung hat der Auftragnehmer sämtliche überlassenen Unterlagen nach Wahl des Auftraggebers zurückzugeben oder zu vernichten.
Elektronische Daten sind vollständig zu löschen.

Ausgenommen sind Daten mit gesetzlicher Aufbewahrungspflicht – jedoch nur bis zum Ablauf der jeweiligen Frist.

Auf Verlangen bestätigt der Auftragnehmer die Löschung schriftlich.


7. Vertraulichkeit und Datenschutz

7.1 Vertraulichkeit

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, sämtliche im Zusammenhang mit dem Auftrag bekannt gewordenen Informationen streng vertraulich zu behandeln.

Diese Verpflichtung gilt zeitlich unbegrenzt über die Vertragsdauer hinaus.

7.2 Datenschutz

Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere:

  • der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

  • des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG)


8. Schlussbestimmungen

8.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

8.2 Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

8.3 Der Auftraggeber unterstützt den Auftragnehmer durch angemessene Mitwirkungshandlungen und stellt erforderliche Informationen rechtzeitig zur Verfügung.

8.4 Gerichtsstand

Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist der Sitz des Auftragnehmers Gerichtsstand.

Gesetzlich zwingende Gerichtsstände bleiben unberührt.

8.5 Änderung der AGB

Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z. B. Gesetzesänderungen, Rechtsprechung, Marktbedingungen) zu ändern.

Bestandskunden werden spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail informiert.

Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der gesetzten Frist, gilt die Zustimmung als erteilt.

Im Falle eines Widerspruchs ist der Auftragnehmer berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen.

Die Änderungsmitteilung wird auf Frist und Folgen ausdrücklich hinweisen.


9. Widerrufsrecht / Ausschluss

9.1 Kein Widerrufsrecht für Unternehmer

Der Auftragnehmer schließt Verträge ausschließlich mit Unternehmern (B2B).
Daher findet das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher gemäß § 355 BGB keine Anwendung.

9.2 Ausschluss des Widerrufs

Ein Widerruf oder Rücktritt vom Vertrag ist ausgeschlossen.
Alle Verträge gelten ab Annahme durch den Auftragnehmer als verbindlich und endgültig.

9.3 Bestätigung durch Auftraggeber

Mit Abschluss des Vertrages bestätigt der Auftraggeber, dass er als Unternehmer handelt und kein Verbraucher ist.
Der Auftraggeber akzeptiert damit ausdrücklich den Ausschluss des Widerrufsrechts.